E-Commerce & Mobile Commerce Konferenz
15. März 2010 Hotel Widder Zürich
| 08.30-09.15 |
E-Commerce Trends: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing |
| 09.15-09.45 |
Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality |
| 09.45-10.15 |
Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce |
| 10.35-11.20 |
Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co |
| 11.20-11.50 |
Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop |
| 11.50-12.30 |
Kill the KPI’s – Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert. |
| 13.30-14.15 |
Kunde, Handy, Händler. Wie das Mobiltelefon den e-commerce beeinflusst |
| 14.15-14.45 |
Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken |
| 15.05-15.35 |
Internationalisierung von Online-Stores |
| 15.35-16.15 |
Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse |
| 16.15-16.50 |
Texte die verkaufen |
| 16.50-17.30 |
Suchmaschinenoptimierung für Shops |
Anmeldung
Für Mitglieder und Sponsoren Fr. 440.-
Nichtmitglieder bezahlen Fr. 580.-
E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing
Daniel Risch, Unic AG
Trotz schwieriger Vorzeichen war 2009 ein Boomjahr für den E-Commerce. Nicht zuletzt die Einfachheit, eine riesige Auswahl und Preisvorteile liessen den Onlinehandel gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dazu kommen Shopping-Ansätze wie Live- und Club-Shopping, Crowdsourcing, Mass Customization oder Recommendations die erst durch den Onlinekanal möglich wurden.
In diesem Vortrag werden folgende Themen besprochen:
- Facts und Figures zum E-Commerce 2010
- Einführung in das übergeordnete Thema Social Commerce
- Live-Shopping (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
- Clubshopping (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
- Crowd Sourcing (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
- Mass Customization (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
- Recommendations (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
- Shop-Blogs (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality
Thomas Lang, CEO Capathia
Wie verändert der Einsatz von Multimedia unser Kaufverhalten – wie werden Emotionen transportiert und damit nachhaltig auch die Conversion-Rate im Onlinevertrieb verbessert. Von der einfachen Produktpräsentation, über die moderierte Produktdemonstration bis zu Online-Video-Verkaufswidgets. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen das Potential moderner Produktpräsentationen, benutzerfreundlicher Konfiguratoren und den Einfluss von Augmented Reality auf den Kaufentscheid von morgen.
- So setzen Sie Ihr Produkt optimal in Szene
- Drehen, Kippen, Zoomen
- Das Produkt im Bewegtbild – heute nicht mehr wegzudenken
- Die verschiedenen Formen und Strategien
- Königsdisziplin Konfiguratoren – wie den Benutzer nicht überfordern und trotzdem nahtlose Prozesse gewährleisten
- Augmented Reality – von der positionsabhängigen Information bis zur virtuellen Umkleidekabine
- Social Graph als wichtiger Vertrauter in der Entscheidungsfindung
Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce
Bruno.Mettler CEO Vanija
Augmented Reality ist eine neue Form der Präsentation, die viel Aufmerksamkeit erzeugt und fasziniert. Sinn und Unsinn legen sehr nah beieinander. Was ist nur Show, was bringt Mehrwert? Bruno zeigt uns anhand einer Live Demo was Augmented Reality ist
- Was ist Augmented Reality
- Konzeptioneller Aufbau von AR
- Technologien & Trackingarten
- Übersicht der aktuellen Anwendungen, die sich durch AR ergeben
- Beispiele aus eCommerce & mCommerce
- Ausblick in der Entwicklung
Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co
Philipp Sauber, CEO INM AG
Social Networks wie Facebook, Youtube, Twitter & Co erleben der Zeit einen Boom. Fragt sich nur, ob mit professionellem Social Media Marketing auch Geld verdient und Produkte beworben werden können. Phlipp Sauber, CEO von INM, bespricht wie.
Es gibt bereits diverse E-Shops die in Facebook und Co. grosse Fangemeinden anziehen. Sie haben sich eine grosse Communites aufgebaut haben oder bestehenden Communites angeschlossen und Ihre Produkte dort verkauft.
Philipp bespricht wie man Social Networks einsetzt um seine Produkte zu bewerben und vermarkten.
- Kurze Einleitung in die Theorie des Social Media Marketings
- Möglichkeiten und Plattformen
- Wie integriert man Produkte, Firmenportraits etc in Social Networks?
- Wie setzt man Social Media Marketing zur Bewerbung von Produkten ein?
- Welche Möglichkeiten bietet das Crowd Sourcing?
- Beispiel realer Anbieter von Produkten im Internet
Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop
Samy Liechti, CEO Blacksocks.com
Was heute Newsletter sind, werden morgen Kampagnen über Social Plattforms sein. Es geht heute schon darum eine Community aufzubauen.
Samy Liechti bespricht wie er Social Media einsetzt um international an Kunden heranzukommen. Zum Bespiel über Twitter oder Facebbok Applikationen. Das Ganze ist einfacher gesagt als getan. Twitter muss unterhalten um Follower zu generieren. Facebook braucht Aktivitäten und Commitment. Einfacher geht's mit Facebook Werbung. Wichtig dabei ist, dass man selber Teil der Community ist. Erfahrungen aus erster Hand.
Kill the KPI’s – Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert.
Malte Polzin, CMO, Competec Holding AG (u.a. brack.ch / daydeal.ch)
Als Shopbetreiber geht es häufig immer nur um: Traffic, Conversion Rates, CRM, Affiliate, SEO/SEM und Anzahl Member oder Neukunden um „jetzt“ entsprechenden Umsatz zu erreichen.
Diese Disziplinen beherrschen zunehmend mehr Shops bzw deren Agenturen. Wer im zukünftigen E-Commerce erfolgreich dabei sein möchte muss sich mit neuen Themen und ergänzenden Fragen auseinandersetzen um sich differenzieren und behaupten zu können.
- Online denken und handeln
- Stammkunden begeistern und zu Fans machen
- Neue (exklusive) online Märkte ansprechen und sich auch in neue Geschäftsmodelle wagen
- Vernetzen
- Zuhören und sich dann ins Gespräch bringen
- Mehrwert für die Lieferanten / Hersteller schaffen
- Medial verkaufen
In diesem Vortrag wird Malte Polzin Beispiele aus den Shops brack.ch und daydeal.ch zeigen, jedoch auch auf die Gedanken und Ideen aus den vorangegangenen Vorträgen aufgreifen und in Verbindung mit dem Competec Geschäftsmodell bringen.
Kunde, Handy, Händler. Wie das Mobiltelefon e-commerce beeinflusst
Falk Wolsky,
CleverCross | mobile marketing & commerce
Nicht wenige WebShops und Unternehmen greifen das Potenzial der mobilen Welt dadurch auf, dass der Shop oder die Website „nun auch auf Mobiltelefonen verfügbar ist“. Die einfache „Spiegelung“ oder genauer die Transformation der Inhalte, schöpft dabei aber nur unvollkommen die Möglichkeiten der neuen medialen Umgebung aus. Das Handy des Kunden eröffnet durch die zentralen Eigenschaften der Persönlichkeit, Mobilität, Lokalisierung und der „dauerhaften Verfügbarkeit“ gänzlich neue Formen der Kommunikation mit dem Kunden.
- Kundenvertrauen
- Kundenbindungs-Programme
- Einkaufserlebnis & Beratung
- Mobile Communities in Verbindung mit e-commerce
Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken
Peter Düggeli, Experte Unterhaltungselektronik Comparis AG
Der Preis ist nicht die einzige aber eine enscheidende Grundlage für den Kaufentscheid. Das Problem dabei: Wer im Laden vor seinem Lieblingsprodukt steht, hat keine Möglichkeit, den Preis zu vergleichen und herauszufinden, ob's das brandneue TV-Gerät, das aktuelle FIFA-Soccer Game, oder das trendige Netbook irgendwo anders günstiger gäbe. Die mobilen Preisvergleiche von comparis.ch<http://comparis.ch> schaffen hier Abhilfe. Fürs iPhone von Apple und Mobiltelefone mit dem Google-Betriebssystem Android hat der Internet-Vergleichsdienst mobile Applikationen seiner Preisvergleiche in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Unterhaltungsmedien (Bücher, CDs, DVDs, Games) erstellt. Sie sind einfach zu handhaben und funktionieren sogar mittels Fotosuche. Und für Schnäppchenjäger gibt es eine Applikation für Aktionen der Lebensmittel-Detailhändler. Im Referat werden die neusten Preisvergleichs-Applikationen sowie der Shopvergleichsdienst von comparis.ch<http://comparis.ch>- Konsequenzen von Produktevergleichen für den Handel
- Wie ist das Verhalten der Konsumenten heute, wie wird es morgen sein
- Verschiedene Vergleichsdienste
- Ausblick
Internationalisierung von Online-Stores
Jan Vichr, Managing Partner B Commerce GmbH
Ist der Shop in der Schweiz erfolgreich, lohnt sich vielleicht der Sprung ins Ausland. Erfolg im Heimmarkt garantiert aber noch keinen Erfolg im Ausland.
Bevor man die Internationalisierung angeht, sollte man sich einige Fragen stellen:
- Wie gross ist der Markt, wie funktioniert er und wie ist die Wettbewerbssituation?
- Möchte man den Schritt alleine oder mit einem lokalen Partner durchführen?
- Was kostet mich die Internationalisierung und wie finanziere ich diese?
- Welche kulturellen und rechtlichen Herausforderungen stehen an?
- Welche Tätigkeiten und Prozesse werden zentral und welche lokal ausgeführt?
Auf diese und weitere Fragen wird Jan Vichr in seinem Referat eingehen.
Jan Vichr hat für Hewlett-Packard den Online-Direktvertrieb in Europa aufgebaut und betreibt nun in mehreren Osteuropäischen Ländern verschiedene Online-Stores.
Er spricht über die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren und zeigt auf, was bei einer Auslandstrategie beachtet werden sollte.
Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse
Vera Brannen, Usability Expertin, Brannen Usable Brands
Gute Usability und zahlreiche Funktionalitäten sind alleine keine langfristige Erfolgsstrategie. Vera Brannen bespricht, wie durch einen ganzheitlichen Ansatz virtuelle Einkaufserlebniswelten geschaffen werden
Ein Shop ist mehr als nur ein Shop. Er ist eine virtuelle Erlebniswelt. Mit grossem Aufwand wird für den online Kunden Usability, Funktionalität und Auswahl optimiert. Wie aber lässt sich gutes User Experience Design mit den Kerninhalten und der Erlebniswelt des Brands verschmelzen?
Die online Welt muss das widerspiegeln, was aus der realen Welt vertraut ist – Produktpräsentation, Kundenansprache und –Service. Zusätzlich kommt der Website die Aufgabe zu, das Produkt virtuell erlebbar zu machen. Was zählt ist die konsistente User Experience in der Welt des Brands ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Zielgruppe – online ebenso wie offline.
Virtuelle Erlebniswelten festigen die Bindung des Kunden an den Brand. Dies fördert Verkäufe und Kundentreue langfristig und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.
- Was ist eine Brand Experience?
- Brand Wirkung und Brand Beeinflussung
- Die Entwicklung - Brands heute
- Relevante online Brand Experiences
- Das Interface als Brand
7 praktische Tipps zu Brand & Usability:
- Konzept: Strategie, Brand und Zielgruppe als Treiber
- Struktur: Mental Models und Fokus
- Design: Emotionsträger und visuelle Führung
- Features: Dominanz versus Relevanz
- Interaktion: Spielerei oder Verkaufsförderung
- Wording: Die Chance zum Kundendialog
- Engagement: Interaktion zwischen Brand und Kunde
So wird aus Ihrem Text ein Verkäufer
Rinaldo Dieziger, CEO Supertext AG
Der Text auf Ihrer E-Commerce-Seite ist besser als Ihr bester Verkäufer. Weil er niemals schläft und Hunderte, Tausende, Millionen von Kunden erreicht. Deshalb hat dieser Text die verdammte Pflicht mehr zu sein als ein Code aus Suchwörtern und Zahlen (Preisen). Denn Menschen lesen anders als Google. Menschen wollen verführt, angeregt, begeistert, bezirzt, betört, verzaubert werden!
- Emotionale Sprache (Texten für alle Sinne)
- Die vier Fenster des Lernens (So nimmt unser Gehirn Informationen auf)
- Die fünf Formen von Triggern (Das Geheimnis erfolgreicher Headlines)
- Die AIDA-Formel für Texte
- Praxistipp: So schreiben Sie E-Mails
Suchmaschinenoptimierung für Shops
Lukas Stuber, CEO Angelink yourposition GmbH
Die Gratis-Listings von Google & Co. bieten Betreibern von Online Shops ein immenses Potenzial: Von generischen Branchen-Begriffen bis hinab zu hochspezifischen Produktenamen wird heute alles via Suchmaschinen in hoher Zahl gesucht, und die Konversionsraten sind hoch. Das Problem dabei: Unwissentlich erfüllen Online Shops oftmals kaum die Basics einer Suchmaschinenoptimierung, oder aber man konzentriert sich beim SEO irrtümlicherweise auf ein paar wenige Begriffe. Deshalb behandelt das Referat die folgenden Themen:
- Indexierbarkeit
- Inhalte skalierbar suchmaschinenfreundlich gestalten
- Unique Content generieren
- Site-Strukturen optimieren
- Long Tail: Viel mehr als ein Schlagwort
- Externe Links optimal nutzen
- Erfolgsmessung: Was sind die Messkriterien?